Rathaus
Willkommen

Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


das Thema: „Corona“ bestimmt nach wie vor viele Entscheidungen. Die steigenden Fallzahlen der letzten Woche machen unsere Bemühungen, so viel Normalität wie möglich einkehren zu lassen leider wieder zunichte.

Aus diesem Grund werden wir die im November geplanten gemeindlichen Veranstaltungen nicht durchführen.

Es beginnt mit der Gedenkstunde in der Synagoge am 10. November. Sie wird mit nur 10 Teilnehmern nicht öffentlich durchgeführt. Ursprünglich war angedacht die Veranstaltung mit einem Gang zum alten Bahnhof und der Einweihung des Koffers zu begehen. Das wird verschoben.


Auch die Veranstaltungen zum Volkstrauertag am 15. November werden nicht in gewohnter Weise durchgeführt. Es werden an allen Kriegerdenkmälern die Kränze niedergelegt, aber ohne öffentliche Beteiligung, Reden und Musik.

Zu guter Letzt ist auch die geplante Bürgerversammlung am 17. November betroffen. Sie wird bis auf Weiteres verschoben. Sollte jemand ein wichtiges, unaufschiebbares Anliegen haben, dass er an diesem Abend vorbringen wollte, kann er dies gerne über einen Antrag bei der Gemeindeverwaltung einreichen. Parallel dazu werden wir die wichtigsten Informationen über das Miteinander und auf der (übrigens neu gestalteten Homepage) kommunizieren.

Ich hoffe, dass unsere Bemühungen am Ende der Corona-Pandemie von Erfolg gekrönt sind.


Bis dahin wünsche Ich Ihnen alles Gute und vor allem:

Bleiben Sie gesund!


Johannes Menth

1. Bürgermeister

Gaukönigshofen
stellt sich vor

Die Geschichte der Gemeinde Gaukönigshofen reicht bis in graue Vorzeit zurück, denn die fruchtbaren Böden des Gaues lockten zu allen Zeiten die Siedler an.

Bereits zur Zeit der Bandkeramiker (ca. 2000 v. Chr.) lassen sich erste Siedlungen nachweisen. Siedlungszeugnisse stammen auch aus der Bronzezeit (1800 - 1000 v. Chr.) und aus der frühen Eisenzeit, auch Hallstattzeit. Damit ist Gaukönigshofen nachweislich eine der ältesten Gemeinden im Landkreis.

Auch die Kelten, ein Volk mit sehr hoher Kultur, nutzten schon 400 Jahre vor Christus die Vorteile des fruchtbaren Bodens. Verschiedene Flurnamen, wie "Im kalten Bauern", "Im kalten Feld" oder der "Kaltenhof" erinnern noch an die Keltenzeit. Auch die "Burg", zwischen Acholshausen und Gaukönigshofen über dem Thierbach gelegen ist ein Zeugnis aus längst vergangener Zeit. War sie ursprünglich als Fliehburg erbaut, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer mittelalterlichen Burg ausgebaut. Leider wurde sie im Bauernkrieg vollständig zerstört.

Zur Zeit der Völkerwanderung war der Gau Durchzugs- und vorübergehendes Siedlungsgebiet für germanische Völker wie der Markomannen, der Alemannen und der Thüringer. Auch von ihnen sind Siedlungsfunde nachgewiesen.