Abschied nach Jahrzehnten: Gaukönigshofen ehrt Engagierte für ihren Gemeinderatsdienst

08.07.2026

Trotz Herausforderungen wie der Coronapandemie wurden bedeutende Projekte im Ort während der Amtszeiten umgesetzt.


Bei der Verabschiedung der ausgeschiedenen Mitglieder des Gemeinderates stellte Bürgermeister Johannes Menth Worte des Dankes und der Anerkennung in den Mittelpunkt. Den Auftakt für die festliche Veranstaltung, an dem neben den ehemaligen Ratsmitgliedern auch das neue Ratsgremium sowie Altbürgermeister Bernhard Rhein teilnahmen, bildete das gemeinsame Essen im Jakobushaus.

Bei der Verabschiedung von Birgit Derr, Veronika Heller und Dominik Hergenröther, die seit 2020 dem Gremium angehört haben, ging der Bürgermeister auf die Anfänge während der Coronazeit ein. Trotz der Probleme, die damals die Arbeit erschwert hätten, wurden große Maß nahmen wie beispielsweise der Bau des Kinderhorts und die Sanierung der Grundschule in Angriff genommen.


30 Jahre lang in der Kommunalpolitik

Lobende Worte fand Johannes Menth auch für Matthias Düchs. Der Eichelseer gehörte dem Gremium zunächst von 2002 bis 2008 und später von 2020 bis 2023 ins gesamt neun Jahre lang an. Zwölf Jahre lang saßen Thekla Walch, Franz Ruchser und Uwe Binder im Gemeinderat.

Für Norbert Rothendete nach 30 Jahren die kommunalpolitische Arbeit. Der Wolkshäuser, der 1996 in den Gemeinderat gewählt wurde und fünfzehn Jahre lang als dritter sowie drei Jahre lang als zweiter Bürgermeister amtiert hatte, zog abschließend die Bilanz: „Manches ist super gut gelaufen und manches weniger gut.“ An das neue Gremium richtete Norbert Rothden Rat, trotz aller Differenzen den Fokus auf das zu richten, was in der Großgemeinde erreicht werden soll.


Bildunterschrift:

Aus dem Gaukönigshöfer Gemeinderat verabschiedet wurden 

(obere Reihe von links) Matthias Düchs, Dominik Hergenröther, Franz Ruchser.

(Vorne von links) Angelika Heller, Birgit Derr, Norbert Roth, Thekla Walch und Uwe Binder mit Altbürgermeister Bernhard Rhein (links) und Johannes Menth (rechts im Bild). 


Text und Foto: Hannelore Grimm

Quelle: Mainpost