Die Schutzengelkirche
| Die Kirche prägt durch
ihre Lage am nordwestlichen Ortsrand das Bild des Altortes und ist
weit über die Ebene des Ochsenfurter Gaues sichtbar. Der Rohbau
wurde zwischen 1724 und 1730 erstellt, die Pläne fertigte der aus
Tirol stammende Baumeister Mathias Kolb. Der Turm zeigt einen sehr
eleganten Aufbau. Vom gleichfalls stark gegliederten Südflügel
leuchtet die vergoldete Sandsteinstatue des Schutzengels mit Kind.
Den Mittelpunkt der Fassade bildet die schwungvolle Rokokostatue der
Immakulata, die als Pforte in die himmlische Herrlichkeit einführt.
Der festliche Innenraum ist mit zahlreichen Engeldarstellungen und
vielen Heiligendarstellungen prächtig ausgestattet. |
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Die Schutzengelkirche von Gaukönigshofen
ist umgeben vom Friedhof, dem unmittelbar an die Sakristei angrenzenden
Ölberg mit seinen spätmittelalterlichen Figuren und einer Statue der
schmerzhaften Muttergottes unter dem Kreuz. Über den Gräbern der letzten
in Gaukönigshofen wirkenden Prämonstratenser Patres erheben sich zwei
klassizistische Grabsteine.
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